Regen und nasse Trails kannten wir ja schon vom letzten Jahr, allerdings auch gepaart mit Sonne, die immer wieder durchkam und auch mal verweilt hatte. Das war dieses Jahr anders. Nun konnten wir einmal unsere Wasserfestigkeit und die unserer Klamotten zur Genüge testen. Sonne kam allenfalls mal am Abend durch, und der Lift auf den Gipfel vom Pic Blanc war für die Bikes durchgehend gesperrt. Da dort oben bei durchschnittlich 10 Meter Sichtweite ausschließlich frischer Schnee bis Schneeregen runterkam, ist das unter den Bedingungen auch nicht wirklich eine attraktive Alternative zu den unteren nassen Trails gewesen.
Neuentdeckungen diese Jahr waren die Trails runter von Alpette. Der EN7 war eigentlich nur im mittleren Teil interessant, mit ein paar kleinen Features am Anfang: Generell die fantastische Aussicht (solange uns die Wolken was davon preisgegeben haben) und eine ziemlich große und steile Felsplatte, als Wallride im Trailverlauf angesteuert. Viele Höhenmeter werden auf breiten Pisten vernichtet, und das ist hier definitiv eine Verschwendung guter Trail-Meter.
Mich persönlich hat der EN9 begeistert, der einen auf kurzer Distanz recht steil und kurvig zur Liftstation nach Oz runterführt, auch im nassen Zustand noch gut fahrbar. Bei dichten Wolken kommt man allerdings vor allem im oberen Teil leicht mal vom Weg ab.
Ebenfalls übersehen hatten wir letztes Jahr den unscheinbaren DH4 vom unteren Teil von Alpe d’Huez runter nach Huez. Da der direkt vor unserer Haustür startete und der kleine Lift (Televillage) bis abends um halb Sieben fährt, nutzten wir die Gelegenheit oft zu ein paar späten Runden, wenn der Regen im Verlauf des Nachmittags nachließ und wir uns von den vorigen Ausfahrten getrocknet und aufgewärmt hatten. Fahrtechnisch nicht besonders anspruchsvoll, dafür volle Punktzahl in der Kategorie Flow – also alles was man für ein paar gute letzte Runden braucht!
Rider: Zip, Carl, Wolf, Martin B, Phil
















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